Als Grundprinzip für die FH Campus Wien und das Projekt „Die Technik ist weiblich“ gilt die Überzeugung, dass sowohl Frauen als auch Männer die besten Voraussetzungen mitbringen, um in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen tätig zu werden.

„Die Technik ist weiblich“ hat zum Ziel, bewusstseinsmäßige und strukturelle Veränderungen zu bewirken. Das Projekt basiert daher auf folgenden drei Prinzipien:

 

1. Genderperspektive

„Die Technik ist weiblich“ und die FH Campus Wien beziehen im Sinne von Gender Mainstreaming Genderbewusstsein in alle Überlegungen mit ein. Es wird darauf geachtet (geschlechter)gerechte Sprache zu verwenden, die sowohl Frauen als auch Männer benennt.

 

2. Praxisorientiertheit

Die Angebote von „Die Technik ist weiblich“ richten sich an Zielgruppen die Vermitteltes direkt umsetzen können:

  • SchülerInnen werden in den Schulen angesprochen und mit Informationen und zielgerichteten Aktivitäten über mehrere Jahre begleitet.
  • LehrerInnen und MultiplikatorInnen werden mit Wissen, Infos und Angeboten unterstützt, deren Inhalte sofort anwendbar sind.
  • Studentinnen des fh-campus wien werden mit Angeboten begleitet, deren Inhalte sie beim Einstieg ins Berufsleben unterstützen.

 

3. Gesamtgesellschaftlicher Fokus

Das Projekt verfolgt im Sinne von Gender Mainstreaming gesamtgesellschaftliche Auswirkungen für Frauen und Männer in folgenden Bereichen:

  • Chancengleichheit bei Verdienstmöglichkeiten und Schutz vor Arbeitslosigkeit
  • Gleichberechtigung und Verantwortung in Politik und Gesellschaft, im beruflichen und im privaten Bereich
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Zugang zu finanziellen und anderen Ressourcen wie Arbeit, Information, Weiterbildung, etc.
  • Einbindung in Entscheidungsstrukturen und –prozesse