30. Juni 2006

11:30 Uhr
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Rundgang für SpurensucherInnen

Wiener Frauenspaziergänge

Petra Unger, Kulturvermittlerin und Autorin, bietet im Juli einen Rundgang auf Spuren bedeutender Frauen in der Wiener Innenstadt an. Der Rundgang führt zu Orten, die das Leben von Frauen wie Emilie Flöge, Hedy Lamarr und Kaiserin Elisabeth markieren. Ungers Schilderungen erwecken die Leistungen und Schicksale berühmter und bereits vergessener Frauen wieder zum Leben.

Frauenspaziergänge im Juli 2006:
Fr, 14. Juli, 17 Uhr
Mi, 26. Juli, 18 Uhr

Treffpunkt:
Parlament

Dauer:
2 Stunden 

Führungsbeitrag:
Euro 10 pro Person
Euro 5 für SchülerInnen, StudentInnen, PensionistInnen

Anmeldung per Tel. oder Email bei: 

Petra Unger
Kulturvermittlerin/ Akademische Referentin für feministische Bildung und Politik
Tel.: 01/595 29 6 oder 0664-421 64 44
Email: unger.petra@aon.at

Buch-Tipp:  

Nachzuverfolgen sind Petra Ungers Rundgänge in ihrem kürzlich erschienen Buch Wiener Frauenspaziergänge: Wo sich Frauen in Wien am besten finden.
Anhand von 55 Orten schildert sie z. B. Marie von Ebner-Eschenbachs Passion für das Sammeln von Uhren, Hedy Lamarrs Hochzeit in der Karlskirche und die Schwierigkeiten von Gabriele Possanner, Österreichs erster Ärztin, die sich für die Anerkennung ihres Berufes sogar an den Kaiser wenden musste.

  • Autorin:Petra Unger
  • Metro Verlag, 2006
  • ISBN: 3902517026 





Der Beitrag wurde am Freitag, den 30. Juni 2006 um 11:30 Uhr von Ursula Weilenmann veröffentlicht und wurde unter Frauen in Technik und Naturwissenschaften, Veranstaltungen, Buchtipps abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Trackbacks sind derzeit nicht erlaubt.


Reaktionen zu “Rundgang für SpurensucherInnen”

  • Lisa_B
    am 7. September 2006 um 12:58 Uhr

    frauenspaziergang in mariahilf mit petra unger/juni 06

    petra unger, ausgewiesene kulturvermittlerin und akademische referentin für feministische bildung und politik, führt neben dem 1. bezirk nun auch durch mariahilf.

    anfang juni spazierte ich mit petra unger und vielen anderen interessierten durch mariahilf und lernte wienerinnen kennen, die im 6. bezirk gewohnt und/oder gearbeitetet haben, z.b. hilda swiczinsky/hofmühlgasse, schulgründerin und alternativschullehrerin der schule „ätsch“ (verein für emanzipatorische erziehung, siehe www.kinderhaushofmuehlgasse.com).
    auch die orte des ehemaligen jüdischen tempels in der schmalzhofgasse und der jüdischen wr. frauenvereine und das ordenshaus der barmherzigen schwestern in der stumpergasse wurden besichtigt.

    da wir eine so große zahl von frauen (und ein mann) waren, mussten leider einige stationen am weg ausgelassen werden. trotzdem ist es immer wieder eine freude mit petra unger unterwegs zu sein – egal ob beim stadtspaziergang oder im museum.

    abgesehen von den wissenswerten infos über wiener frauen sind petra ungers ausführungen immer in einem aktuellen gesellschafts-politischen kontext gesetzt. das macht ihre führungen auch so spannend und interessant.